Alle Artikel mit dem Tag Leserattenfutter

Ausgelesen: Gegen das Sommerlicht von Melissa Marr

Gegen das SommerlichtUnd wieder ein Buch zum aktuellen Thema des Monats bei der lesenden Minderheit:

„Sommer, Sonne, Sonnenschein!“ Wählt ein Buch aus, in dessen Titel die drei o.g. Wörter vorkommen, oder ein Buch, das irgendwas mit Sommer, Sonne, Sonnenschein, Urlaub, Ferien ect. zu tun hat.

Das Buch steht schon seit sehr, sehr langer Zeit in meinem Regal, weil mich bisher das Cover und der Klappentext immer vom Lesen abgehalten haben. Da sich aber nichts anderes zum Thema finden ließ, das ich noch nicht gelesen hatte und ich nicht schon wieder Bücher kaufen wollte (in den Regalen ist einfach kein Platz mehr), hab ich es dann doch in die Hand genommen und war sehr positiv überrascht.

Die Geschichte handelt von Ashlyn und sie besitzt die Sehergabe, das heißt sie kann Elfen sehen, die normalerweise unsichtbar für die Augen Sterblicher unter uns leben und allerhand Schabernack mit uns treiben.

Die Elfen haben jedoch nichts mit den edlen bei Tolkien dargestellten Elfen zu tun. Sie sind unheimlich, teilweise zudringlich und den Menschen nicht unbedingt positiv gesinnt. Insgesamt kann man sie eher mit den „faeries“ der keltischen Mythologie vergleichen und tatsächlich ist in der englischen Ausgabe statt von Elfen auch von Feen die Rede. Auch die den Kapiteln vorangestellten Zitate beziehen sich auf die keltische Mythologie und wer sich mal ein bisschen damit auseinander gesetzt hat, der wird auch den Sommerkönig kennen.

Und genau dieser Sommerkönig wählt sich Ashlyn, die ihre Gabe geheim zu halten versucht, als seine Königin aus. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf und Ashlyn, die mit den Elfen nichts zu tun haben will, wird gegen ihren Willen immer tiefer in deren Welt reingezogen.
Die Geschichte ist sicherlich nicht wirklich als tiefgründig zu bezeichnen und lässt sich leicht und flüssig lesen. Mit ein paar Keksen und einer Tasse Tee kann man schnell in der Welt der Elfen versinken, auch wenn man nicht unbedingt viel Neues über sie lernt.

Im übrigen habe ich nach dem Lesen des Buches festgestellt, das es sich bei diesem Buch um den Beginn einer Serie handelt (warum kann eigentlich niemand gute einbändige Fantasybücher schreiben), deren einzelnen Bände aber großteils in sich abgeschlossen sind und so muss ich voll doch versuchen ein bissle Platz im Regal zu finden!

Ausgelesen: Veronica beschliesst zu sterben von Paulo Coelho

Veronika beschließt zu sterben Und noch ein dritter Eintrag zum Buchthema des Monats bei „Die lesende Minderheit„. Ich mag die Bücher von Paulo Coelho sie sind meist ruhig, still und leise und berühren doch das Herz auf eine ganz unkitschige Art und Weise.

Dieses Buch handelt von einer jungen Frau, die sich entschließt zu sterben. Sie nimmt eine Überdosis von Schlafmitteln und erwacht in der Klapse „Vilette“.
Dort erfährt sie nachdem sie aus dem Koma aufgewacht ist, dass sie nur mehr ein paar Tage zu leben hat, weil ihr Herz irreperabel geschädigt ist. Im Angesicht des Todes überdenkt sie ihr vorheriges Leben und durch Gespräche mit anderen Patienten, erkennt sie wieviel wichtiger es ist Dinge zu tun, die einem selbst wichtig sind und am Herzen liegen und wie unwichtig es ist immer nur das zu tun, was den anderen gefällt bzw. diese von einem erwarten. Nach und nach faßt sie so wieder Freude am Leben.

Ein wenig erinnert dieses Buch an „Einer flog übers Kuckucksnest“, aber auf eine einfühlsamere Art. Paulo Cohelo wurde in den 60er Jahren selbst von seinen Eltern in die Psychatrie eingeliefert und bindet dieses in einem kleinen Ausflug auch mit in die Geschichte ein. Man merkt das ihm das Thema wichtig ist und es stellt sich sehr schnell die Frage wer eigentlich die „Verrückten“ sind.

Perfekte Lektüre auf einer warmen Sommerwiese 😉

Ausgelesen: Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley

Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet: RomanNoch ein Buch zum Buchthema bei die lesende Minderheit

Die Hauptcharakterin ist Flavia de Luce, elf Jahre alt, Halbwaise und begnadete Hobby-Chemikerin, der bei der Herstellung von Giften niemand etwas vormacht – und für deren Anwendung auch schon mal Familienmitglieder herhalten müssen. Flavia stolpert eines lieben Tages über einen Toten im Gurkenbeet und sofort ist es um sie geschehen, die Ermittlungsarbeiten werden aufgenommen!

Der Krimi ist spannend aber leider viel zu kurz, wie das bei guten Büchern leider so ist. Flavia erinnert ein wenig an eine Mischung aus Justus, Peter und Bob von den drei Fragezeichen, Pippi Langstrumpf und Artemis Fowl – absolut hinreißend. Auch für große Leser!

Ausgelesen: Schmitz Katze von Ralf Schmitz

Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben PersonalMein erster Beitrag zum aktuellen Buchthema bei die lesende Minderheit: „Lies ein Buch, in dessen Titel ein Eigenname vorkommt!“

Es passiert mir ja äußerst selten das ich beim lesen laut loslachen muss, normalerweise lache ich eher still und leise in mich hinein und manchmal muss ich dabei vielleicht auch grinsen, aber laut loslachen? Ne! Und das auch noch in der S-Bahn? Ne! Aber genau das ist geschehen und zwar so oft, das mich die Mitreisenden schon ganz komisch angesehen haben 😉

Abgesehen davon das ich beim lesen eigentlich nicht laut loslache, stehe ich auch eigentlich nicht auf Comedy (Kabarett ist keine Comedy – auch wenn das viele verwechseln). Eigentlich! Bis zu diesem Buch …

Ralf Schmitz beschreibt in seinem Buch viele absolut typische, aber auch genauso untypische Alltagssituationen, die einem beim Zusammenleben mit einer Katze so passieren können. Obwohl wir unseren kleinen Racker gerade mal ein halbes Jahr haben konnte ich ihn bei fast allen Geschichten wieder finden (außer bei der Geschichte von Bingo, dem Kater der nur frisst wenn er gestreichelt wird – gottseidank!). Das ganze ist dabei echt so süß geschrieben, das man mindestens mit einem dicken Grinsen in der Bahn sitzt – zumindest die Katzenbesitzer unter uns. Beim Vorlesen einer besonders lustigen Stelle musste ich leider abbrechen, da ich keine Luft bekam so sehr musste ich lachen!

Absolut empfehlenswert! Ich glaube auch für nicht Katzenbesitzer.

Ausgelesen: Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen

 

Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügenDas Buchthema für März / April bei der „lesenden Minderheit“ lautet: lies ein Buch, dessen Titel, oder dessen Inhalt mit Kochen, Speisen, Getränken, oder Lebensmitteln, zu tun hat.
Da hab ich doch noch was, auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher), was ich schon seit langem mal lesen wollte: Die Essensfälscher von Thilo Bode, dem Begründer von Foodwatch.
Wäre es nicht so traurig, weil es um unser aller Essen geht, so ist es manchmal schon fast amüsant, was sich die Marketingstrategen so alles einfallen lassen, um unsere Einkaufswägen zu füllen. Vieles kennt man schon und manches will man lieber gar nicht wissen. An einigen Ecken ist es doch schon erschreckend, dass die Nahrungsmittelindustrie Kinder ohne Skrupel durch zielgerichtete Werbung dazu animiert immer mehr Süßigkeiten zu essen, die entstehende Fettleibigkeit dann auf zu wenig Bewegung zu schieben und als Krönung Sportaktionen in die Welt ruft um damit wiederum zu werben und sich selbst das Ettikett „Fürsorglichkeit“ anzuheften.
So richtig viel Neues hab ich in dem Buch nicht erfahren und leider hat Herr Bohde beim ganzen wettern gegen die Lebensmittelindustrie vergessen zu erwähnen, wie man es denn besser machen sollte bzw. was der Verbraucher tun kann.
Wir für unseren Teil versuchen so gut es eben geht auf unsere Ernährung zu achten und möglichst nicht zu kaufen, das Inhaltsstoffe hat, die wir normalerweise nicht im Haus haben. Manchmal jedoch siegt einfach die Bequemlichkeit und man taut doch einfach die Tiefkühlpizza auf, weil man keine Lust mehr hat sich an den Herd zu stellen. Und auch unser Zuckerkonsum ist vielleicht noch verbesserungswürdig, aber wie entwöhnt man sich von Schokolade?!